Bei der Arbeit zum Schulprogramm haben wir folgende Leitgedanken für uns formuliert:
Die Hellingskampschule versteht sich als fester Bestandteil des Stadtteils.
Der Stadtteil besteht aus vielen unterschiedlichen Gruppen, Vereinen und öffentlichen Institutionen. Ein wichtiger Ort der Zusammenkunft aller Bewohner des Viertels, ist die Hellingskampschule. Hier treffen alle unterschiedlichen gesellschaftlichen und kulturellen Bevölkerungsgruppen aufeinander, hier entstehen neue Kontakte oder alte Bekanntschaften werden gepflegt.
Der Schulhof der Schule ist auch nach Schulschluss ein beliebter Treffpunkt unserer Schüler. Die Turnhalle wird von verschiedenen Vereinen als Sportstätte genutzt.
Die Hellingskampschule versteht sich als ein Mosaikstein in diesem Stadtbezirk. Die Schule versucht aktiv diesen Stadtteil mitzugestalten, ein Anwalt zu sein, die Bedürfnisse und Interessen unserer Schüler zu vertreten. Darum ist die Mitarbeit im Arbeitskreis Hellingskamp für uns wichtig und unersetzlich.
Ebenso wichtig sind uns die Kontakte zu den anderen Organisationen des Schulbezirkes. Die Zusammenarbeit mit dem Hort, dem Kindergarten und der Spielwohnung, führte bereits zu gemeinsamen Festen, Veranstaltungen sowie gemeinsamen Fortbildungsveranstaltungen.
Der Stadtteil ist in den standortbezogenen Unterrichtsinhalten fest verankert. Hierzu gehört die besondere Verkehrssituation (Herforder Straße) und der angrenzende Meyerwald.
Die Hellingskampschule ist ein Ort, an dem alle Schülerinnen und Schüler in ihrer persönlichen und sozialen Entwicklung gefördert und gefordert werden.
Im Mittelpunkt der gesamten Arbeit an der Hellingskampschule steht das Kind. Alle Kinder sind unterschiedlich. Verschiedenste Ereignisse, Erlebnisse und Erfahrungen in ihrem Leben prägen ihre Persönlichkeit.
Dieses hat Konsequenzen für den Unterricht in unserer Schule. Die Kinder sollen im Unterrichtsalltag Mitspracherecht haben, als aktive Person des Lernens akzeptiert werden. Offene Unterrichtsformen beziehen die Kinder mehr in das Unterrichtsgeschehen mit ein, schulen die Selbständigkeit und fordern die Kinder mehr.
Motivation und Lernfreude sind wichtige Bestandteile und Voraussetzungen von gutem und erfolgreichem Unterricht. Kinder, die in den Unterrichtsprozess mit eingebunden sind, identifizieren sich eher mit den Unterrichtsinhalten und lernen mit mehr Freude.
Jedem Kind muss seine individuelle Zeit gegeben werden, die Lerninhalte zu begreifen und zu festigen, deshalb ist Geduld sehr wichtig für unsere Arbeit.
Allen Kindern soll eine individuelle Förderung zuteil werden. Im Förderunterricht werden nicht nur die „schwachen“ Kinder gefördert, sondern auch „stärkere“ Kinder gefordert. Jedes einzelne Kind soll individuelle Lernfortschritte machen können. Dabei bietet der Einsatz neuer Medien eine motivierende und bereichernde Alternative, die Unterrichtsinhalte zu vermitteln und zu festigen.
Eine wichtige Erfahrung für die Kinder sind die gemeinsamen Klassenfahrten, die in der Klasse oder jahrgangsübergreifend einmal in der Grundschulzeit stattfinden.
Durch Arbeitsgemeinschaften möchten wir den Interessen und Neigungen der Kinder entgegenkommen, und Schule als einen Ort über das Lernen hinaus erfahrbar machen.
Alle am Schulleben Beteiligten sind sich bewusst, dass diese Ziele nur in einer offenen und vertrauensvollen Atmosphäre zu erreichen sind.
Für eine vertrauensvolle und offene Atmosphäre ist es unverzichtbar, dass alle Beteiligten sich in ihrer Schule wohlfühlen. Jeder wird mit seinen Problemen und Ansprüchen ernst genommen. Alle (Schülerinnen und Schüler, Eltern, Sekretärin, Hausmeister, Betreuer, Reinigungskräfte, Lehrerinnen und Lehrer) müssen sich mit ihrer Schule identifizieren können. Das setzt voraus, dass alle dem anderen gegenüber Verständnis für seine Situation, Probleme und Sichtweisen aufbringen müssen.
Jeder kann und muss dazu beitragen. Alle am Schulleben Beteiligten müssen versuchen, sich im zwischenmenschlichen Umgang zu bemühen, den Respekt und die Achtung dem anderen Menschen gegenüber nie zu verlieren. Voraussetzung dafür ist ein ehrlicher, freundlicher und offener Umgang miteinander, sowie die Bereitschaft, sich bei Problemen sachlich auseinander zu setzen.