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E-BusinessE-Business umfasst alle Aktivitäten von Marktteilnehmern und Organisationen, deren Ziel es ist, aus digitaler Transaktion und Kommunikation wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen. (Schildhauer 2003) E-Business ist die Anbahnung sowie teilweise respektive vollständige Unterstützung, Abwicklung und Aufrechterhaltung von Leistungsaustauschprozessen mittels elektronischer Netze. (Wirtz 2001) Die erste Definition ist in Bezug auf die allgemeine Intention vom E-Business abgeleitet und ist daher weit gefasst und ziemlich abstrakt. Die zweite Definition von Wirtz ist umfassend und integriert die wichtigsten definitorischen in der Fachliteratur gängigen Aspekte: Gestaltung von Geschäftsprozessen sowie auch den Umfang und die Intensität der gestaltungsorientierten Aspekte, Auflistung einzelner Transaktionsphasen und die Benutzung des elektronischen Netzwerks, als das Hauptmittel bei der Realisierung von Gestaltung der Transaktionen. Daher erscheint sie als am meisten geeignete zur Lieferung eines Begriffverständnisses. Unter Leistungsaustauschprozessen werden solche Prozesse gemeint, bei denen materielle Güter, immaterielle Güter und Dienstleistungen zwischen verschiedenen Partnern gegen kompensatorische Gegenleistungen ausgetauscht werden. Bei elektronischen Netzen handelt es sich um die Gesamtheit aller möglichen Verbindungen, sowohl physischer als auch mobiler Art, die einen elektronischen Datentransfer ermöglichen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Internet und dessen Multimediakomponente, dem World Wide Web. Die Unterstützung, Anbahnung, Abwicklung und Aufrechterhaltung von Geschäftsprozessen als Gestaltungsoptionen beim E-Business verdeutlichen, dass die bestehende Prozesse durch den Einsatz elektronischer Mitteln nicht nur unterstützt, sondern auch auf Basis neuer Technologien weiterentwickelt und neu gestaltet werden. Die höchste Entwicklungsstufe in der E-Business-Strategie ist dabei ein virtuelles Unternehmen im Internet. Die möglichen Wirtschaftssubjekte, die an den Leistungsaustauschprozessen im Rahmen des E-Business teilnehmen, werden unter den Interaktionsmustern einzeln diskutiert, da sie ein wichtiges Systematisierungskriterium darstellen. Um das Thema anschaulicher zu erfassen, bedarf man einer Systematisierung und Klassifizierung vom E-Business anhand der Interaktionsmuster und (auf ökonomischer Ebene) Anwendungen in unternehmerischer Praxis (siehe Einsatzfelder vom E-Business) bzw. Markt- und Geschäftsmodelle (zum letztgenannten Aspekt siehe Klassifikation und Einsatz elektronischer Märkte, Geschäftsmodelle im E-Business ). Im Zusammenhang mit dem Begriff E-Business wird der Bergriff E-Commerce aufgeführt. Die beiden Begriffe werden oft synonym behandelt bzw. isoliert thematisiert oder unscharf getrennt werden, was als fehlerhaft betrachtet werden soll, da zwischen „Commerce“ und „Business“ der gleiche Unterschied, wie zwischen Handel und Unternehmen bzw. Geschäft besteht. An dieser Stelle ist eine Abgrenzung deren Definitionen gegeneinander erforderlich. E-Commerce wird enger definiert und umfasst Aktivitäten, die im direkten Zusammenhang mit dem Kauf und Verkauf von Gütern und Dienstleistungne stehen. E-Business erstreckt dagegen über alle Geschäftsprozesse innerhalb und außerhalb des Unternehmens und stellt somit den Oberbegriff für den E-Commerce dar. E-Business umfasst neben den Tätigkeiten des E-Commerce auch die Unterstützung der verschiedenen unternehmensinternen und unternehmensübergreifenden Wertschöpfungsprozesse durch die innovative Nutzung elektronischer Verbindungen. Wesentliche Akteure des E-Business sind Konsumenten, Unternehmen und die Administration. Diese Akteure und die Rollen, die sie in dem Leistungsaustauschprozess einnehmen, bilden vielfältige Interaktionsmuster. Siehe auch B2B, B2C und B2E-Strategien. Wegen des ökonomischen, technologischen und gesellschaftlichen Wandels im Umfeld der Unternehmen gewinnt der Einsatz vom E-Business in unternehmerischer Praxis heutzutage immer mehr an Bedeutung. Die Geschäftsprozesse im E-Business finden auf allen Phasen der Wertschöpfung zwischen den Unternehmen und intern statt. Siehe Beiträge zu E-Procurement (Beschaffung), E-Recruitment, E-SupplyChainManagement, E-Collaboration, E-Education, E-CustomerRelationshipManagement (E-CRM oder Kundeneinbeziehung), E-Commerce (Handel), E-Communication, E-Information, E-Entertainment. Ein Schwerpunkt für Wissenschaft und Praxis liegt im Bereich E-Commerce. Unter Wettbewerbsdruck werden hier immer wieder flexible Mechanismen entwickelt, welche die jeweilige Technik leisten kann. E-Business vereinfacht dabei auch die Kommunikation von CSR - Maßnahmen (Corporate Social Responsibility) des Unternehmens, welche in Zeiten globaler Netzwerke und weltweit agierender Unternehmen eine immer größer werdende Bedeutung für die Darstellung und Wirkung des Unternehmen nach Außen erlangen. OnlineMarketing-Aktivitäten sind ein Bestandteil des E-Business bzw. E-Commerce. Corsten, H.; Gössinger, R.: E-Business in Produktionsnetzwerken, in: Keuper, F. (Hrsg.): Electronic Business und Mobile Business. Ansätze, Konzepte und Geschäftsmodelle. Wiesbaden 2002, S. 203-248 Gabriel, R./Hoppe, U. "Electronic Business", Physica- Verlag 2002 Keuper, F. "Electronic Business und Mobile Musiness", Gabler 2002 Merz, M. "E- Commerce und E-Business", dpunkt.verlag 2002 Neuburger, R.; Clemens-Ziegler?, B.: eBusiness- Entwicklung für kleine und mittelständische Unternehmen. Berlin 2003 Schildhauer, T. "Lexicon Electronic Business", Oldenburg 2003 Wirtz, B. "Electronic Business", Gabler 2001
Erstellt von: fuerstenau |
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