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E-CommerceEs gibt eine Vielzahl an Definitionen, eine nach Clement et al. (1998) lautet: E-Commerce ist die digitale Anbahnung, Aushandlung und/oder Abwicklung von Transaktionen zwischen Wirtschaftssubjekten. Merz (2003) gibt eine kurze Definition des E-Commerce, die über seine allgemeine Intention geprägt ist: E-Commerce ist die Unterstützung von Handelsaktivitäten über Kommunikationsnetze. Eine andere Definition von demselben Autor versucht E-Commerce über die Summe seiner Marktmodelle, Anwendungen und Technologien zu definieren: E-Commerce ist der Einsatz von Kommunikationsprotokollen, Sicherheitsstrukturen, digitalem Geld, Electronic Shopping-Malls?, elektronischem Datenaustausch, Smart Cards, mobilen und/oder intelligenten Agenten, Verhandlungsprotokollen und -strategien, elektronischen Notaren, Zertifizierungsautoritäten, interorganisationalem Workflow Management, elektronischen Verträgen und vielen weiteren Technologien zur Anbahnung und Durchführung von Handelstransaktionen im Internet. Die intentionale Definition nach Merz ist abstrakt. Die erste Definition nach Clement et al. ist weit gefasst und geht von der tatsächlichen Nutzung der funktionalen Unterstützung von Markttransaktionsphasen aus, sie grenzt jedoch den E-Commerce vom dem E-Business nicht ab. Die extensionale Definition erweitert Erläuterung über die konkreten Anwendungsfelder im E-Commerce, kann aber eher nicht alle Aspekte erfassen. Eine integrierte Definition, die gegen die oben genannten Kritikpunkte robust ist und daher zur Lieferung eines Begriffsverständnis am meisten geeignet ist, stammt von Wirtz (2001): Electronic Commerce beinhaltet die informations- und kommunikationstechnische Unterstützung von Aktivitäten zwischen Wirtschaftsubjekten, die in direktem Zusammenhang mit dem Kauf und Verkauf von Gütern und Dienstleistungen in Verbindung stehen mit Hilfe von elektronischen Netzen. Eine Definition sollte anhand ihrer Zweckmäßigkeit beurteilt werden. Da die weit gefassten Definitionen zu unhandlich sind, muss man den E-Commerce zusätzlich systematisieren bzw. klassifizieren. Mögliche Kriterien dazu sind Akteuer bzw. Interaktionsmuster und (auf ökonomischer Ebene) Anwendungen bzw. Markt- und Geschäftsmodelle (siehe auch Klassifikation und Einsatz elektronischer Märkte, Geschäftsmodelle im E-Business ). Im Zusammenhang mit dem Begriff E-Commerce wird der Begriff E-Business verwendet. E-Commerce beschränkt sich allerdings auf Aktivitäten, die im direkten Zusammenhang mit dem Kauf und Verkauf von Gütern und Dienstleistungen stehen. E-Business erstreckt dagegen über alle Geschäftsprozesse innerhalb und außerhalb des Unternehmens und stellt einen Oberbegriff für den E-Commerce dar. E-Commerce bildet den Schwerpunkt für Wissenschaft und Praxis im gesamten Themenkomplex E-Business. Nach Kramer/Herrmann (2005) ist E-Commerce aufgrund seiner Eigenschaften eine Weiterentwicklung des Versandhandels, der schon früher mittels Brief, Postkarte, Telefon und/oder Telefax schnelle Geschäfte auch denen ermöglicht hat, die außerhalb des Einzugbereichs von Städten ihren Wohnsitz hatten. Das Internet wird heutzutage jedoch nicht nur vom klassischen Versandhandelsunternehmen genutzt. Es gibt Multi-Channel-Unternehmen, die stationäre und Online-Shopping Möglichkeiten bieten. Zirka 25% der stationären Geschäfte bieten ihren Kunden zusätzlich die Möglichkeit des Einkaufs via Internet. Unter den Kommunikationsnetzen im E-Commerce werden nach Wirtz (2001) allgemein physische und mobile Verbindungen verstanden, durch welche elektronische Datentransfers vollzogen werden können. Der Schwerpunkt der Ausführungen zum E-Commerce liegt im Internet. Die rasche Entwicklung dieser Technologie und ihre Konvergenz mit den herkömmlichen Informations- und Kommunikationstechnologien setzt dies voraus. Im Ergebnis der Entwicklung von Übertragungstechnologien und drahtlosen Endgeräten ist M-Business und M-Commerce als Fachausdrücke entstanden. E-Commerce erstreckt über alle Phasen einer kommerziellen Leistungstransaktion und hat vielfältige Anwendungsformen in unternehmerischer Praxis. Die Nutzungsformen im Bereich E-Commerce werden unter Wettbewerbsdruck entwickelt und daher stellen flexible Mechanismen dar, welche die jeweilige Technik leisten kann. Siehe Anwendungen im E-Commerce. Gabriel, R./Hoppe, U. "Electronic Business", Physica- Verlag 2002 Keuper, F. "Electronic Business und Mobile Musiness", Gabler 2002 Merz, M. "E- Commerce und E-Business", dpunkt.verlag 2002 Schildhauer, T. "Lexicon Electronic Business", Oldenburg 2003 Wirtz, B. "Electronic Business", Gabler 2001
Erstellt von: yogi29 |
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